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Belastungs- und Veräußerungsverbot in der Insolvenz

 
 

Ein Belastungs- und Veräußerungsverbot bleibt im Fall der Insolvenz des Berechtigten in der freien Verfügung des Schuldners.

Ob der Liegenschaft war ein Belastungs- und Veräußerungsverbot zugunsten des später in Insolvenz verfallenen Schuldners einverleibt. Der Liegenschaftseigentümer beantragte aufgrund einer mit dem Schuldner geschlossenen Vereinbarung die Einverleibung der Löschung des Belastungs- und Veräußerungsverbots. Die dagegen vom Masseverwalter erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos.

Der Oberste Gerichtshof führte dazu aus: Ein Belastungs- und Veräußerungsverbot ist kein Vermögensobjekt, sondern ein höchstpersönliches, nicht verwertbares Recht, das im Fall der Insolvenz des Berechtigten in der freien Verfügung des Schuldners bleibt.

Zum Volltext im RIS

 

Oberster Gerichtshof  |  Schmerlingplatz 11, A-1010 Wien  |  Telefon: +43 1 52152 0  |  Telefax: +43 1 52152 3710

ogh.gv.at | 30.10.2026, 08:10
(https://www.ogh.gv.at/entscheidungen/entscheidungen-ogh/belastungs-und-veraeusserungsverbot-in-der-insolvenz/)

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