Schuld- und Strafaussprüche in der Strafsache gegen Dr. Wolfgang K und andere wegen Untreue („Vorzugsaktien“) rechtskräftig

 
 

Der Oberste Gerichtshof hat den Nichtigkeitsbeschwerden und den Berufungen nicht Folge gegeben.

Das Landesgericht Klagenfurt als Schöffengericht hatte mit Urteil vom 24. Mai 2012 Mag. Günter S, Dr. Wolfgang K, Mag. Hermann G und Dr. Gerhard K des Verbrechens der Untreue nach § 153 Abs 1 und Abs 2 zweiter Fall StGB schuldig erkannt und Freiheitsstrafen über alle vier Angeklagten verhängt.

Dem lag ein als Befugnismissbrauch beurteiltes Verhalten in Bezug auf Vorzugsaktien zugrunde.

Gegen das Urteil wandten sich alle vier Angeklagten mit Nichtigkeitsbeschwerden und Berufungen. Außerdem erhoben die Staatsanwaltschaft und eine Privatbeteiligte Berufung.

Der Oberste Gerichtshof hat am 2. Juli 2012 die Nichtigkeitsbeschwerden verworfen und den Berufungen nicht Folge gegeben. Die Einwände gegen die Verfahrensführung erwiesen sich als unbegründet. Die behaupteten Rechtsfehler des Urteils lagen nicht vor.

Damit sind die Schuld- und die Strafaussprüche rechtskräftig.

 
ogh.gv.at | 22.09.2017, 02:09
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