Nichtigkeitsbeschwerde im Fall Cain zurückgewiesen

 
 

Der Schuldspruch wegen Mordes ist damit rechtskräftig.

Das Landesgericht Feldkirch hatte Milosav M am 30. März 2012 des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB schuldig erkannt.

Demnach hat er am 7. und 8. Jänner 2011 in Bregenz Cain N vorsätzlich getötet, indem er dem dreijährigen Kind an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durch unzählige, äußerst wuchtige Schläge mit einem Aluminiumstiel und den Händen gegen dessen vollkommen schutzlosen Körper versetzte.

Der Angeklagte bekämpfte den Schuldspruch mit Nichtigkeitsbeschwerde.

Der Oberste Gerichtshof hat die Nichtigkeitsbeschwerde am 27. Februar 2013 in nicht öffentlicher Sitzung zurückgewiesen. Die Einwände des Verteidigers zeigten sich als unbegründet.

Damit ist der Schuldspruch wegen des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB rechtskräftig.

Über die Berufung des Angeklagten gegen das Strafausmaß hat das Oberlandesgericht Innsbruck zu entscheiden.

 
ogh.gv.at | 25.09.2017, 06:09
(http://www.ogh.gv.at/medieninformationen/nichtigkeitsbeschwerde-im-fall-cain-zurueckgewiesen/)

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