Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Strafsache gegen Dr. Tilo B und andere Angeklagte wegen Untreue

 
 

Der Oberste Gerichtshof hat am 12. April 2016 in nicht öffentlicher Sitzung Urteile des Landesgerichts Klagenfurt vom 27. Februar 2014 und vom 8. April 2014 teilweise aufgehoben.

Das Höchstgericht traf diese Entscheidung aus Anlass der Nichtigkeitsbeschwerden zweier Angeklagter.

Aufgehoben wurden einzelne Schuldsprüche der Angeklagten Dr. Siegfried G, Josef K, Dr. Wolfgang K und Dr. Tilo B wegen Untreue sowie die Strafaussprüche hinsichtlich dieser Angeklagten. Das Verfahren ist insoweit vom Landesgericht Klagenfurt neu durchzuführen.

Die Aufhebung betrifft die Vorwürfe, die Angeklagten hätten im April 2008 ihre Befugnisse als Geschäftsführer, Vorstand oder Aufsichtsratsmitglied von Gesellschaften wissentlich missbraucht, indem sie veranlassten oder dazu beitrugen, dass es zur Auszahlung unzulässiger Sonderdividenden an Vorzugsaktionäre kam.

 
ogh.gv.at | 25.07.2017, 12:07
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